Dienstag, 22. September 2020

Rezension | Die Gefangene von Golvahar

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Die Gefangene von Golvahar

Titel: Die Gefangene von Golvahar
Autor/in: Melissa Bashardoust

Herausgeber: Thienemann-Esslinger Verlag
Preis: 19,00€ Hardcover – 13,99€ eBook
Buchlänge: 448 Seiten
ISBN: 978-3-522-20273-2
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Inhalt:

Verborgene Zimmer, Türen und Gänge – das ist Sorayas Welt am Hofe. Sie lebt in den Schatten des prunkvollen Palasts, wie eine Gefangene, nicht wie eine Prinzessin, und dabei ist Soraya die Zwillingsschwester des jungen Schahs. Doch nur so kann sie ihr tödliches Geheimnis verbergen: Durch ihre Adern fließt Gift, wen sie berührt, der muss sterben. Dann begegnet sie Azad und der Wunsch, ihn zu berühren, wird übermächtig. Aber Soraya kann den Fluch des Dämons nicht brechen, ohne ihre Familie und ihr Volk in große Gefahr zu bringen ...


Meine Meinung: 

"Es war einmal und es war niemals..."

So beginnt das neue Märchen von Melissa Bashardoust über eine Giftprinzessin und einen nicht ganz so märchenhaften Dämonen. Der poetische, fast schon magische Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und mich in eine wundervolle Welt entführt. 

Die Zwillingsschwester des Schahs, dem Herrscher von Golvahar, lebt einsam und versteckt im Palast. Nur ihr Rosengarten und die wenigen Besuche ihrer Mutter können Soraya Freude bereiten, da sie das bestgehütetste Geheimnis des ganzen Königreichs ist. Mit nur einer winzigen Berührung tötet sie jeden, der ihr zu nahe kommt, ob sie es will, oder nicht. Ihr Fluch, ihr ganz persönliches Märchen, ist für sie eine tägliche Belastung, denn sie wünscht sich nichts mehr als Liebe, Zuneigung und die Berührung eines anderen Menschen. Und als eines Tages der viel zu perfekte Azad auftaucht, scheint ihr Glück endlich in greifbarer Nähe. Denn zur gleichen Zeit wird eine Dämonin namens Parvaneh in den Kerkern des Schlosses eingesperrt und sie könnte die Lösung für Sorayas Fluch sein. Gemeinsam mit Azad begibt sie sich auf die Suche nach Antworten, die nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Familie und das ganze Königreich in Gefahr bringen könnten.

Soraya ist ein sehr lieber, aber unendlich einsamer Mensch, der schon bald die Last der Welt auf ihren Schultern trägt. Ich konnte ihre Zweifel und Hoffnungen sehr gut mitfühlen, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen konnte. Sie sehnt sich nach anderen Menschen und fühlt sich von niemandem verstanden. 

Azad ist ein sehr selbstbewusster Charakter, den nichts aufhalten kann und der Soraya vom ersten Augenblick an um den Finger gewickelt hat. Doch auch er hütet ein dunkles Geheimnis. 

Die Dämonin Parvaneh ist geheimnisvoll, aber auch sehr gefühlvoll. Sie kommt Soraya unerwartet nah, verfolgt aber auch eigene Ziele, um ihre Schwestern zu retten.

Nebencharaktere wie Sorayas alte Freundin Laleh, ihr Bruder Sorusch und ihre Mutter Tamineh kamen leider oftmals ein wenig kurz, obwohl ich gerne noch mehr von ihnen gelesen hätte.

Spannende Plottwists, ein ungeheuerlicher Verrat und der Kampf um ein ganzes Königreich lassen die Seiten des Buches nur so dahinfliegen. Leider blieb für mich die Geschichte im Mittelteil ein wenig stehen und ich musste mich zwingen, fleißig weiterzulesen. Dafür sind sowohl der Anfang, als auch das Ende sehr gut geschrieben und konnten mich sehr mitreißen. Der Schreibstil war perfekt für eine Geschichte dieser Art.

Mein Highlight von "Die Gefangene von Golvahar" war, neben den magisch angehauchten Wäldern und den Geheimnissen des Schlosses, die Beziehung zwischen Soraya und der Dämonin Parvaneh, die sich ganz anders entwickelt, als es am Anfang scheint und durch die Soraya sehr viel Kraft schöpft.


Fazit: 

Ein düsteres Fantasy-Märchen mit Verrat, Liebe und Hoffnung, das mich leider in der Mitte ein wenig verloren hat, dafür aber am Anfang und am Ende sehr stark war.

Ich gebe "Die Gefangene von Golvahar" 3,5 von 5 Federn.

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Rezension | Hex Files - Wilde Hexen

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Hex Files – Wilde Hexen


Titel: Hex Files – Wilde Hexen
Autor/in: Helen Harper

Herausgeber: LYX Verlag
Preis: 6,99€ eBook
Buchlänge: 321 Seiten
Reihe: Band 2
ISBN: 978-3-7363-1394-1
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Inhalt:

Licht! Kamera ... und etwas Zauber-Action!
Ivy Wilde, die faulste Hexe von Oxford, befindet sich noch immer in den bürokratischen Fängen des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Was tatsächlich nur noch so semi-schlimm ist, denn so kann Ivy ungehindert Zeit mit Raphael Winter, ihrem saphirblauäugigen Untergang, verbringen. Als er dann noch ihre Fähigkeiten benötigt, um für ihn am Set der Serie Verwünscht (Ivys absolute Lieblingsshow!) zu spionieren, ist Ivy sofort Feuer und Flamme. Denn wenn man etwas so sehr liebt, dann kann der Auftrag auch nicht schwer werden. Oder gefährlich. Oder etwa doch …?


Meine Meinung: 

Ivy Wilde ist zurück! Nach ihren aufregenden Ermittlungen mit Adeptus Exemptus Raphael Winter ist in Ivys Leben wieder der Alltag eingekehrt. Nicht lange jedoch, denn nun soll sie am Set ihrer Lieblingsserie "Verwünscht" bei einem neuen Mordfall aushelfen. Als Spionin des Ordens und mit Winter an ihrer Seite kommen sie gefährlichen Mächten auf die Spur und müssen dem Tod beinahe wortwörtlich ins Auge sehen. Und auch zwischen ihr und Winter entwickelt sich etwas, was nahezu an Magie grenzt...

Ivy ist die wohl faulste, authentischste und liebenswürdigste Protagonistin, von der ich je gelesen habe. Die Kunst, Magie und Bequemlichkeit zu kombinieren, hat sie schon längst perfektioniert und sie ist eine Frau, die definitiv weiß, was sie will. Ihren Charme und ihre humorvolle Art hat Ivy in Band 2 kein bisschen verloren und sorgt so für jede Menge Lacher. Auch ihr sprechender Kater Brutus war mit von der Partie. Seine eigenwillige Art hat ihn im letzten Buch zum heimlichen Star gemacht und auch diesmal ist er für ein paar Überraschungen zuständig.

Winter hingegen ist in diesem Buch viel offener und wärmer, ohne dass er seine grundlegenden Charakterzüge verliert. Seine Beziehung zu Ivy nimmt so langsam Gestalt an und ich kann nur sagen: mehr davon.

Die Mordermittlung verläuft auch diesmal wieder spannend, obwohl der Dreh der Serie sehr viel Raum einnimmt. Ivy ist zwar immer fleißig am Ermitteln, darf ihre Tarnung jedoch nicht aufgeben. Schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie wirklich vertrauen kann und wer sich an dunklen Zaubern vergriffen haben könnte. Und auch wenn ich zum Schluss beinahe jeden verdächtigt habe, diesmal konnte ich den Täter nicht vorab enttarnen.

Da Winter und Brutus im ersten Teil sehr präsent waren, habe ich die beiden in diesem Band ein wenig vermisst, da sie immer nur zwischendurch mal mitmischen konnten. Allgemein hat mir diesmal das gewisse Extra gefehlt, auch wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist wie immer großartig: locker, sehr humorvoll und einfach angenehm. Man möchte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen, da der Leser so von der Geschichte in den Bann gezogen wird.

Mit einem ziemlich fiesen Ende macht das Buch zudem neugierig auf Band 3, der glücklicherweise bereits im Dezember erscheint und sofort verschlungen werden muss. 

 

Fazit: 

Ein wirklich toller zweiter Teil, der aber nicht ganz mit Band 1 mithalten kann.

Ich gebe "Hex Files – Wilde Hexen" 4 von 5 Federn. 

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 21. Juli 2020

Rezension | Frozen Crowns - Ein Kuss aus Eis und Schnee

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Bildquelle: Thienemann-Esslinger

Titel: Frozen Crowns - Ein Kuss aus Eis und Schnee
Autor/in: Asuka Lionera

Herausgeber: Loomlight Verlag
Preis: 14,99€ Broschur - 3,99€ eBook
Buchlänge: 508 Seiten
Reihe: Band 1
ISBN: 978-3-522-50704-2
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Inhalt: 

Wenn ein Kuss dein eisiges Herz zum Schmelzen bringt – mitreißende Romantasy um eine verbotene Liebe  

Als das Königspaar des Eisreiches Fryske beschließt, seine einzige Tochter mit dem jungen König der Feuerlande zu vermählen, bleibt Davina, der Kammerzofe der Prinzessin, nichts anderes übrig, als ihrer Herrin in das fremde Reich zu folgen. Doch auf dem Weg in die neue Zukunft wird ihre Eskorte von Kriegern des Erdreiches überfallen.
Davina überlebt nur dank der Hilfe eines mutigen Kämpfers, der niemand Geringeres ist als Leander, der Erste Ritter der Feuerlande. Die beiden raufen sich zusammen, um die verschwundene Prinzessin zu finden, und kommen sich auf ihrer Suche immer näher. So nah, dass ein Kuss uralte, eisige Kräfte in Davina erweckt. Aber Leander ist nicht derjenige, der diese Magie hätte entfesseln dürfen …



Meine Meinung: 

Nach einem kleinen Einblick in die Welt von "Frozen Crowns" und Leanders Vergangenheit, wie er zum besten Freund des Königs wurde, geht es mit viel Action los. Wir lernen Davina auf ihrer Flucht vor Erdländern kennen, die ihre Reisegruppe überfallen haben und sie nun durch den Wald verfolgen. Leander rettet sie vor der Versklavung und gemeinsam beschließen sie, die Prinzessin von Fryske zu suchen, die seit dem Überfall verschwunden ist. Davina und Leander zieht es von Anfang an zueinander hin und sie kommen sich auf ihrer gefährlichen Reise durch das Feuerland immer näher. Doch als es zu dem unvermeidlichen Kuss kommt, zerspringt Davinas Herz und eine eisige Macht entfaltet sich in ihr, die nur Leanders Nähe zu bändigen vermag. Die Liebe zwischen ihnen ist jedoch verboten, denn sie könnte das Königreich zerstören...

So viel Potenzial, so viel Avatar-Feeling! Eine interessante Welt und viele liebenswerte Charaktere begleiten den Leser durch eine spannende Romantasy-Geschichte, bei der man durchweg mitfiebert. Einige Wendungen und fiese Gegner lassen die Geschichte nicht langweilig werden und ein ziemlich fieser Cliffhanger macht Band 2 zu einem absoluten Muss. 

So richtig begeistern konnte mich der erste Teil von "Frozen Crowns" jedoch nicht. Zum Einen ging mir die Beziehung zwischen Davina und Leander viel zu schnell. Sie kennen sich gerade mal ein paar (zugegeben sehr intensive) Tage und schon können sie nicht mehr ohne einander leben und sind voneinander abhängig. Die "große Wendung" kam ebenfalls nicht sehr überraschend und mit ihrer riesigen Macht weiß Davina von Anfang an intuitiv umzugehen, auch wenn diese manchmal eher sie beherrscht. Allgemein waren mir die zwei Hauptprotagonisten zu "perfekt", mir fehlte eine richtige Entwicklung der Charaktere. Manche der Nebencharaktere wie Linnet und der Feuerkönig waren mir sehr unsympathisch, Davinas Mutter erscheint mir abgrundtief bösartig. Andere, wie die Dorfälteste Grete und der Knappe Fulk sind mir hingegen sehr ans Herz gewachsen.

Das Ende fand ich wieder ganz gut, auch wenn der Cliffhanger ziemlich fies ist. Hier kann ich natürlich nicht viel verraten, aber es kam nochmal einiges an Spannung auf.

Ich möchte damit auf keinen Fall sagen, dass das Buch schlecht ist. Ich hatte einfach ein paar falsche Erwartungen und kam mit den Charakteren nicht immer klar. Ich denke, viele andere Leser werden "Frozen Crowns" sehr lieben, leider gehöre ich nicht dazu. Es war für mich ein schönes Buch für zwischendurch und es juckt mich in den Fingern, Band 2 zu lesen.


Fazit: 

Leider konnte mich nur das Ende so richtig mitreißen und auch mit den Charakteren hatte ich zwischendurch meine Schwierigkeiten. "Frozen Crowns" ist dennoch ein Buch, das ich gerne gelesen habe und "gut" nennen würde.

Ich gebe "Frozen Crowns - Ein Kuss aus Eis und Schnee" 3 von 5 Federn.

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Donnerstag, 25. Juni 2020

Rezension | Never let me down

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Never let me down
Bildquelle: Bastei Lübbe

Titel: Never let me down
Autor/in: Sarina Bowen

Herausgeber: LYX Verlag
Preis: 12,90€ Paperback - 4,99€ eBook
Buchlänge: 399 Seiten
ISBN: 978-3-7363-1300-2
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Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks – den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ihr ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College. Dort verliebt sie sich in Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann ...


Meine Meinung:

Der Regen prasselt gegen die Fenster, das Feuer knistert im Kamin und ein frisch gebrühter Kaffee oder Tee wartet auf schöne Lesestunden. So stelle ich mir die perfekte Lese-Kulisse für "Never let me down" vor: unspektakulär, aber einfach zum Wohlfühlen.

"Never let me down" ist in kaum einer Weise mit Sarina Bowens anderen Büchern wie "The Ivy Years" zu vergleichen. Ich habe die Geschichte von Rachel, Frederick und Jake gerne gelesen, aber sie ist eher "so vor sich hingeplätschert", als dass wirklich viel Spannendes passiert wäre. Sie kommt ohne nervige Antagonisten und großen Plot-Twist aus, der Fokus liegt eher auf der Beziehung zwischen Rachel und ihrem berühmten Vater Frederick. Das ist sehr schade, da die Autorin noch viel mehr aus dem Buch hätte machen können und ich dementsprechend ein wenig enttäuscht war. Dennoch kann ich das Buch einfach nicht als "schlecht" betiteln, da ich Rachel sehr mochte und ihre Reise gerne begleitet habe.

Nach dem plötzlichen Tod ihrer krebserkrankten Mutter steht Rachel Kress das erste Mal in ihrem Leben ihrem leiblichen Vater gegenüber. Freddy Ricks ist ein weltbekannter Rockstar, dessen einzige väterliche Fürsorge bisher aus monatlichen Schecks bestand. Dieses Bild passt einfach nicht zu dem Mann, der sie nun aus dem Heim befreit und sein ganzes Leben von jetzt auf gleich an seine Tochter anpasst. Die brave Vorzeigetochter kämpft erfolgreich gegen die "Angry Rachel", denn ihre Zweifel und Ängste vor dem erneuten Verlassenwerden begleiten Rachel weiterhin. Als sie für das Abschlussjahr auf das Claiborne Internat geht, hat sie zwar deutlich mehr Abstand von ihrem Vater, doch fürs Erste bleibt er in ihrer Nähe. In ihrem neuen Zuhause freundet sie sich schnell mit ihrer temperamentvollen Mitbewohnerin Aurora und ihrem Schulpaten Jake an. Die beiden sind für sie wundervolle Freunde und es dauert nicht lange, da beginnt es zwischen Jake und Rachel heftig zu knistern. Doch die Vergangenheit hält Rachel weiterhin fest im Griff und es fühlt sich einfach nicht richtig an loszulassen...

Rachel ist eine wirklich liebenswerte und starke Protagonistin. Da ihr Vater sie vor ihrer Geburt verlassen hat, machen ihr starke Unsicherheiten nicht erst seit dem Tod ihrer Mutter das Leben schwer. Doch ihren Humor hat sie behalten und auch ihre Wünsche und Träume begleiten sie weiterhin. Die ständige Angst, für ihren Vater nicht genug zu sein, ist ein großer Bestandteil des Buches, gegen die Rachel Seite für Seite anzukämpfen versucht.

Jake war mir als cooler Nerd größtenteils sehr sympathisch, obwohl er als wichtige Nebenfigur eher blass geblieben ist. Vor allem seine E-Mails am Anfang des Buches haben mir sehr gefallen, am Ende kam er mir ein wenig langweilig vor. Aurora dagegen ist ein wahrer Wirbelwind und eine weitere wichtige Stütze für Rachel. Mit ihrer vorlauten Art kann man sie einfach nur liebhaben. Die beiden sind ab der Hälfte des Buches sehr präsent, nehmen in der Hauptgeschichte aber dennoch eher wenig Platz ein. Andere Nebenfiguren sind meiner Meinung nach ebenfalls ein wenig zu kurz gekommen.

Frederick ist neben Rachel eine etwas kleinere Hauptfigur. Er bemüht sich sehr um seine Tochter, um seine Fehler aus der Vergangenheit zu tilgen. Dass er nicht alles richtig macht ist nur natürlich, auch wenn er Rachel damit immer wieder verletzt. Ich konnte ihn durch sein teils sehr jungenhaftes Verhalten nur schlecht einschätzen und hatte deshalb immer mal wieder Probleme mit Freddy. Im Großen und Ganzen war aber auch er mir sehr sympathisch. Was mir gut gefallen hat ist, dass es kaum große Auseinandersetzungen mit der Presse oder aufdringlichen Fans gab, die in anderen Büchern über Stars eine wichtige Rolle spielen. Es werden zwar Andeutungen gemacht, aber sie dominieren nicht. Die Entwicklung zwischen Rachel und ihrem Vater sind der wichtigste Teil des neuen Einteilers von Sarina Bowen.


Fazit:

Ein Wohlfühlbuch für Zwischendurch mit einer liebenswerten Protagonistin und einer eher mittelmäßigen Handlung.

Ich gebe "Never let me down" 3,5 von 5 Federn.

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.